Non-binary

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Non-binary (dt. Nichtbinär) ist ursprünglich eine alternative Bezeichnung für Genderqueer. Der Begriff kann somit als Sammelbegriff verstanden werden, wird aber primär von Menschen verwendet, die aufgrund ihrer Selbstwahrnehmung nicht mit ihrem Geschlecht identifiziert werden wollen (wie beispielsweise Agender, die sich psychisch als geschlechtslos erleben) und/oder deren Geschlechtsidentifikation sich wandelt, bzw. die sich mit explizit für eine Selbstzuordnung erfundenen Genderkategorien identifizieren und/oder sich von bestimmten als stereotyp empfundenen Geschlechtsrollen abgrenzen wollen, obwohl sie sich nicht als Transgender einordnen und im Gegensatz zu Transsexuellen auch keine dauerhafte Veränderung des Körpers wünschen. Auch politische Ansichten können für diese Abgrenzung eine Rolle spielen wie z.B. eine Ablehnung des Kapitalismus (genderpunking bzw. Genderpunks).

In einigen Fällen beruht die empfundene Uneindeutigkeit auch auf (meist milden) Ausprägungen von Intersexualität bzw. resultieren aus einer durch hormonelle (ggf. schon vorgeburtlich) oder genetischen Faktoren bedingte, teilweise aber auch durch traumatische Erfahrungen ausgelöste oder verstärkten, Störung der Geschlechtskonstanz bzw. anderer Komponenten der Geschlechtsidentität.

Siehe auch